Manfred Weil

Manfred Weil
Godesberger Str. 15
53340 Meckenheim

02225-13765

Vita

1920: in Köln geboren, 1937 bis Ende 1938: Tischlerlehre, 1939: im Januar Flucht nach Belgien (Antwerpen) in die Emigration, 1939 bis 1940: Studium an der „Königlichen Akademie der schönen Künste“ in Antwerpen, gleichzeitig Besuch einer Abendschule für Innenarchitektur, 1940: Deportation, KZ Gurs, Flucht und illegaler Aufenthalt in Frankreich, Belgien und Deutschland. Januar 1943: Flucht in die Schweiz und dort Internierung. 1945: Rückkehr nach Deutschland (Bonn), 1946 bis 1951: Studium an der Kölner Werkschule, Klasse für Wandmalerei bei Prof. Gerster. Nach Beendigung des Studiums als freischaffender Maler und Grafiker tätig.
Mitglied der Künstlergruppe Bonn seit 1951.

Kollektivausstellungen mit der Bonner Künstlergruppe, regelmäßige Einzelausstellungen im rheinischen Raum:
1973 in Haifa (Israel), 1976 in Berlin und Köln. 1995: Historisches Rathaus Köln (Köln-Tel-Aviv-Woche), November 1995: Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande. 2002 Ausstellung in Bonn: 08.06. „Verein an der Synagoge“ im Rahmen der jüdischen Kulturtage NRW, 19.11. „Haus an der Redoute“ mit Unterstützung von Prof. Dr. Ronte, Kunstmuseum Bonn.2005: Meckenheim - „Jahr des Baumes“ 11.02. - 13.03. Retrospektive, Galerie Wesseling, Schwinglerhof, 26.11. - 11.12. zum 85. Geburtstag am 29.11. im Herrenhaus der Burg Altendorf Meckenheim, 2007: 10.- 30.03. Jüdische Kulturtage NRW, Gedenkstätte Bonn, 2008: 02.11. - 23.11. Einzelausstellung in Meckenheim, 28.11. - 30.11. mit der Gruppe „Eigenart“ im Herrenhaus Altendorf, mit 88. Geburtstagsfeier. Von 1968 bis 1987: Dozent für Malerei und Zeichnen bei der Volkshochschule Bonn von 1987 bis 1989 bei der VHS Meckenheim, Rheinbach

Arbeiten von Manfred Weil befinden sich im privaten und öffentlichen Besitz, u.a. im Städt. Kunstmuseum Bonn, im Rheinischen Landesmuseum Bonn, Stadt Bonn, Stadt Wesseling, Stadt Meckenheim, Bundeskanzler a.D. Willy Brandt, Präsidentin des Deutschen Bundestages a.D. Annemarie Renger (für den Deutschen Bundestag), Synagogengemeinde Bonn.

Pro Jahr ca. 1-2 Einzelausstellungen